Top Sprechen Quotes

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Favorite Sprechen Quotes

1. "Miss S. bevorzugte das pathetische Wort ‚land' gegenüber dem üblichen ‚country'. ‚This land …' In diesem Sinne gebraucht, ist es zwar nicht direkt die Sprache des Wahnsinns, aber doch der Besessenheit. Zeugen Jehovas sprechen ständig von ‚this land', ebenso die National Front. Land ist gleich country plus Vorsehung – ein Land im Angesicht Gottes. Auch Mrs. Thatcher sagt ‚this land'."
Author: Alan Bennett
2. "Das Sprichwort sagt, ein Mann solle gehen, solange er noch Beine habe, sprechen, solange er noch eine Stimme habe, und träumen, solange er noch seine Unschuld bewahre, den über kurz oder lang werde er sich nicht mehr auf den Beinen halten können, keinen Atem mehr haben, und keinen Traum mehr ersehnen als die ewige Nacht des Vergessens"
Author: Carlos Ruiz Zafón
3. "Wir können, was wir sehen, noch nicht glauben. Was wir schon glauben, nicht aussprechen."
Author: Christa Wolf
4. "Aber alles, was wir aussprechen, muss wahr sein, weil wir es empfinden. Da haben Sie mein poetisches Geständnis"
Author: Christa Wolf
5. "Gauß kam auf den Zufall zu sprechen, den Feind allen Wissens, den er immer habe besiegen wollen. Aus der Nähe betrachtet, sehe man hinter jedem Ereignis die unendliche Feinheit des Kausalgewebes. Trete man weit genug zurück, offenbarten sich die großen Muster. Freiheit und Zufall seien eine Frage der mittleren Entfernung, eine Sache des Abstands..."
Author: Daniel Kehlmann
6. "Manchmal gibt es kaum etwas Schwierigeres, als zu jemandem zu sprechen, der ueber die Macht des Schweigens verfuegt."
Author: Elizabeth Kostova
7. "Du kannst nicht zu einem Brunnenfrosch vom Ozean sprechen. GESAMT WERKE. Band 2"
Author: Ernst Jünger
8. "Vielleicht wird unser Vorurteil auch dadurch bestärkt, daß es – von außen gesehen – oft vom Leben Begünstigte zu sein scheinen, […] denen wir daher sozusagen das Recht nicht zusprechen wollen, daß sie erkrankten; kennt man ihre Lebensgeschichte, wird man seine Meinung revidieren müssen; letztlich leiden wir alle an nicht genügend verarbeiteter Vergangenheit; bei wem sie so beschaffen war, daß er sein Leben dennoch fruchtbar gestalten konnte, weil er aus ihr mehr Hilfen als Schädigungen mitbekam, der sollte aus der Dankbarkeit dafür Verständnis und Toleranz gegenüber den weniger Glücklichen aufbringen."
Author: Fritz Riemann
9. "Dichtung und Mythologie des Altertums deuten darauf hin, daß die Landwirtschaft einst als eine heilige Kunst geübt wurde. Bei uns aber wird sie mit einer unbekümmerten, nachlässigen Hast betrieben, die auf nichts anderes bedacht ist, als möglichst große Farmen zu besitzen und möglichst große Ernten einzubringen. [...] Geiz, Selbstsucht und die würdelose Angewohnheit, den Boden als Eigentum oder hauptsächlich als Mittel zum Erwerb von Eigentum zu betrachten, von der niemand unter uns sich ganz freisprechen kann, haben unsere Landschaft entstellt und unsere Landwirtschaft degradiert. Unser Farmer führt das denkbar niedrigste Leben. Er kennt die Natur nur als ihr Ausbeuter."
Author: Henry David Thoreau
10. "Der Schmerz, den wir alle über diesen Verlust empfinden, erinnert mich, erinnert uns, daran, dass, obgleich wir von verschiedenen Orten kommen und verschiedene Sprachen sprechen, unsere Herzen gemeinsam schlagen. Im Licht der jüngsten Ereignisse sind die Bande der Freundschaft, die wir geknüpft haben, wichtiger denn je. Beherzigt das. Und Cedric Diggory wird nicht vergeblich gestorben sein. Beherzigt das."
Author: J.K. Rowling
11. "Es gibt Situationen, da sind Wörter nutzlos, ich wollte, ich könnte auch weinen, alles mit Tränen sagen, und müsste nicht sprechen."
Author: José Saramago
12. "Charaktere sind vielleicht schon bezeichnet und beschrieben worden, seit es Lebewesen gibt, die sprechen können. Dichter haben das sehr differenziert getan; man denke an Proust, Tolstoi oder Dostojewski. Diese Autoren haben die innere Dynamik eines Charakters und seine Veränderungen unter aktuellen Einflüssen der Umwelt dargestellt. Wer ihre Bücher liest, kann verstehen, warum die beschriebenen Personen so und nicht anders gehandelt haben. Dichter haben auch beschrieben, wie Menschen zu dem werden, was sie sind. Dichter wissen vieles, was Psychoanalytiker sich mühsam erarbeiten."
Author: Karl König
13. "Fange nie mit dem Anfang an, sondern immer drei Meilen vor dem Anfang! Etwas so: 'Meine Damen und meine Herren! Bevor ich zum Thema des heutigen Abends komme, lassen Sie mich Ihnen kurz...' Hier hast Du schon so ziemlich alles, was einen schönen Anfang ausmacht: eine steife Anrede; der Anfang vor dem Anfang; die Ankündigung, daß und was du zu sprechen beabsichtigst, und das Wörtchen kurz. So gewinnst Du im Nu die Herzen und die Ohren der Zuhörer.[Ratschläge für einen schlechten Redner in: Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke. Bd. 8. Reinbek 1993, S. 290.]"
Author: Kurt Tucholsky
14. "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen."
Author: Ludwig Wittgenstein
15. "Sobald wir etwas aussprechen, entwerten wir es seltsam. Wir glauben in die Tiefe der Abgründe hinabgetaucht zu sein, und wenn wir wieder an die Oberfläche kommen, gleicht der Wassertropfen an unseren bleichen Fingerspitzen nicht mehr dem Meere, dem er entstammt. Wir wähnen eine Schatzgrube wunderbarer Schätze entdeckt zu haben, und wenn wir wieder ans Tageslicht kommen, haben wir nur falsche Steine und Glasscherben mitgebracht; und trotzdem schimmert der Schatz im Finstern unverändert."
Author: Maurice Maeterlinck
16. "Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun."
Author: Orson Welles
17. "Ich lese nie ein Werk, das ich besprechen muss. Man lässt sich so leicht beeinflussen."
Author: Oscar Wilde
18. "...nicht nur in der Zeit sind wir ausgebreitet. Auch im Raum erstrecken wir uns weit über das hinaus, was sichtbar ist. Wir lassen etwas von uns zurück, wenn wir einen Ort verlassen, wir bleiben dort, obgleich wir wegfahren. Und es gibt Dinge an uns, die wir nur dadurch wiederfinden können, dass wir dorthin zurückkehren. Was könnte aufregender sein, als ein unterbrochenes Leben mit all seinen Versprechen wieder aufzunehmen?"
Author: Pascal Mercier
19. "Ich verbrachte meine ersten Monate im Heiligen Land meiner Stammväter damit, mich zu betrinken und eine Grasquellen zu suchen. Die Israelis verkauften Gras, hieß es, die Araber Haschisch; ich sah keinerlei Hoffnung für den Nahen Osten, wenn sie sich nicht einmal einigen konnten, wovon sie high werden wollten. Die Studenten der Hebräischen Universität standen eher auf Pilze, und wenn man entsprechend drauf war, gab es immer noch Haifa, ein zentrales Verteilungszentrum des internationalen Heroinhandels. Und ich hatte immer nur von Milch und Honig geträumt."
Author: Shalom Auslander
20. "Ich dachte, daß ich ihn vor der Hochzeit noch und also nachdem ich ihn nur ein einziges Mal gesehen hatte, Gambetti beschrieben und geschildert habe. Als einen dicken, noch nicht vierzigjährigen Mann, der, weil er tagtäglich fetter wird, immer zu enge Kleidung trägt und durch die angegessene Fettleibigkeit Atembeschwerden hat, selbst wenn er spricht und daß sein Sprechen ein durch diese Fettleibigkeit erzwungenes Sprechen nur in ganz kurzen Sätzen ist, das sich längere Sätze nicht erlauben kann. Der Mann atmet geräuschvoll, habe ich zu Gambetti gesagt, und bleibt auch alle Augenblicke, wenn man mit ihm geht, stehen, dann zeigt er mit der ausgestreckten Hand auf irgendeinen Gegenstand und wenn keiner zum Herzeigen da ist, ganz einfach in irgendeine Richtung als interessante Landschaft, um von seiner Kurzatmigkeit abzulenken."
Author: Thomas Bernhard
21. "Die älteste Sprache, sagt man, sei das Indogermanische, Indo-europäische, das Sanskrit. Aber es ist so gut wie gewiß, daß das ein "Ur" ist, so vorschnell wie manches andere, und daß es eine wieder ältere Muttersprache gegeben hat, welche die Wurzeln der arischen sowohl wie auch der semitischen und chamitischen Mundarten in sich beschloß. Wahrscheinlich ist sie auf Atlantis gesprochen worden, dessen Silhouette die letzte im Fernendunst undeutlich noch sichtbare Vorbirgskulisse der Vergangenheit bildet, das aber selbst wohl kaum die Ur-Heimat des sprechenden Menschen ist."
Author: Thomas Mann

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Through the mad mystic hammering of the wild ripping hail the sky cracked its poems in naked wonder, that the clinging of the church bells blew far into the breeze, leaving only bells of lightning and its thunder"
Author: Bob Dylan

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