Top Viel Quotes

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Favorite Viel Quotes

1. "Ich las damals unendlich viel und zwar gründlich. In wenigen Jahren schuf ich mir damit die Grundlagen eines Wissens, von denen ich auch heute noch zehre."
Author: Adolf Hitler
2. "Silloin susi, jonka kanssa Aalo oli juossut, yhtäkkiä muutti muotoansa.Metsän halki kulki elävä ja väkevä henkäys, niinkuin jättikeuhkot olisivat henkäisseet, ja koko korpi vavahti näkymättäin askelten astunnasta, ja suuret siivet, joitten leveyttä ei kenkään kuolevainen vielä ole mitannut, kätkivät korven salatumpaan pimentoon kuin on aarnikuusien katve.Sillä tämä susi oli Diabolus sylvarum elikkä Metsän Henki, vaikka hän nyt vasta oikian hahmonsa edestoi."
Author: Aino Kallas
3. "Vermutlich muss man geraume Zeit in der Haut eines Menschen verbringen, der einem nicht ähnelt, ehe man zu dem wird, der man ist. Oder vielleicht hat man auch all diese vielfältigen Figuren in sich und muss sich von einer befreien, ehe man zur nächsten werden kann."
Author: Benoîte Groult
4. "Wie es scheint, schmilzt die Frühlingssonne den harten Eispanzer des Barbarenhäuptlings, und, o Wunder, darunter kommt ein Philisoph zum Vorschein.""Ich weiß nicht was Vielosoof für eine Beleidigung ist, aber du kannst dir sicher sein, dass der Barbarenhäuptling dir gleich die Axt in den Rachen schiebt!"Ollowain schlang die Arme übereinander und tat, als zittere er. "So plötzlich kehrt der Winter zurück und lässt die schönsten Frühlingsblüten erfrieren.""Hast du mich gerade etwa mit Blüten verglichen?", grollte Mandred."Nur eine Allegorie, mein Freund."Der Menschensohn runzelte die Stirn. Dann nickte er. "Ich nehme deine Entschuldigung an, Ollowain."Nuramon musste sich auf die Unterlippe beißen, um nicht laut loszulachen."
Author: Bernhard Hennen
5. "Man hätte meinen können, all die Unwillkommenen würden sich zusammentun und gemeinsam gegen die Macht auftreten, die sie nicht aufkommen lassen wollte. Aber dem war nicht so. Sie hassten einander ebensosehr, wie die Lehrerin sie hasste. Sie imitierten die [...] Lehrerin [...]. Es gab in jeder Klasse einen Unglücklichen, den die Lehrerin zum Sündenbock stempelte. Dieses arme Kind wurde unausgesetzt getadelt und gequält, an ihm reagierte sie ihre Unzufriedenheit mit sich selbst ab. Und kaum hatten die anderen Schüler erkannt, wen sich die Lehrerin zum Opfer gewählt hatte, wandten auch sie sich mit doppelter Grausamkeit und Herzlosigkeit gegen dieses arme Geschöpf. Dafür schmeichelten sie denjenigen, die bei der Lehrerin in Gunst standen. Vielleicht hatten sie irgendwie das Gefühl, dadurch dem Thron näher zu kommen."
Author: Betty Smith
6. "Vielleicht gibt es ja gar keine tollen, wunderbaren Menschen. Und wir reden es uns für eine kurze Weile nur ein, dass der oder der toll und wunderbar ist, damit wir einen Grund haben, uns in ihn zu verlieben. Sozusagen ein Alibi für die Liebe."
Author: Brigitte Blobel
7. "Worte taugen nichts. Ja, manchmal klangen sie wunderbar, aber sie liessen einen im Stich, sobald man sie wirklich brauchte. Nie fand man die richtigen, niemals, aber wo sollte man auch nach ihnen suchen? Das Herz ist stumm wie ein Fish, auch wenn die Zunge sich noch so viel Muehe gibt, ihm eine Stimme zu geben."
Author: Cornelia Funke
8. "Vielleicht war er ja noch da, irgendwo hinter ihren geschlossenen Lidern, vielleicht klebte ja noch etwas Glueck an ihren Wimpern, wie Goldstaub. Liessen Traeume in den Maerchen nicht manchmal so ertwas zurueck?"
Author: Cornelia Funke
9. "Aan drie wanden hingen reproducties van abstracte schilderijen waaruit niet viel af te leiden of de maker ervan een mens dan wel een ontploft blik ravioli geweest was."
Author: Dimitri Verhulst
10. "Das Ufer des Flusses und der vielen glitzernden Bächlein, die ihm auf allerlei Umwegen zuströmten, und ebenso alle Flächen, die von den Ufern sich ans Wasser hinuntersenkten, waren von kurzem, dichten, gleichmäßigen Rasen bedeckt, der lieblich duftete. Und weiter noch dehnte sich dieser sanfte grüne Teppich, durchs ganze Tal, vom Fluß bis an den Fuß der Höhen, die es umgürteten. Diese wundervolle weite Grasfläche war über und über mit gelben Butterblumen, weißen Gänseblümchen, blauen Veilchen und rubinroten Asphodelen besprenkelt, und ihre unbeschreibliche Schönheit redete laut zu unsern Herzen von der Liebe und der Herrlichkeit Gottes."
Author: Edgar Allan Poe
11. "Immer wenn ich mich von einem Ort, der mir gefällt, verabschieden muss, habe ich das Gefühl, etwas von mir zurückzulassen. Wahrscheinlich besteht das Leben ganz unabhängig davon, ob man ein Vielreisender wie Marco Polo ist oder niemals in die Ferne zieht, aus einer Abfolge von Geburten und Toden. Ein Moment entsteht, ein Moment vergeht. Damit neue Erfahrungen an den Tag kommen können, müssen alte verblühen."
Author: Elif Shafak
12. "Da waren vier junge muskulöse Männer in kurzen T-Shirts und hautengen Jeans und ich raubte ihnen gerade ihr letztes bisschen Verstand. Einem Teil in mir gefiel, wie die vier Typen mich so anstarrten. Und es war vielleicht auch nicht der beste Teil meiner selbst, dem dies gefiel."
Author: Emilia Polo
13. "Für niemand ist die Erde so viel wie für den Soldaten. Wenn er sich an sie presst, lange, heftig, wenn er sich tief mit dem Gesicht und mit den Gliedern in sie hineinwühlt in der Todesangst des Feuers, dann ist sie sein einziger Freund, sein Bruder, seine Mutter, er stöhnt seine Furcht und seine Schreie in ihr Schweigen und ihre Geborgenheit, sie nimmt sie auf und entlässt ihn wieder zu neuen zehn Sekunden Lauf und Leben, fasst ihn wieder und manchmal für immer."
Author: Erich Maria Remarque
14. "Alle Zufälle unseres Lebens sind Materialien, aus denen wir machen können, was wir wollen. Wer viel Geist hat, macht viel aus seinem Leben. Jede Bekanntschaft, jeder Vorfall wäre für den durchaus Geistigen erstes Glied einer unendlichen Reihe – Anfang eines unendlichen Romans."
Author: Ernst Jünger
15. "Alles ist so vergeblich wie ein Herumstochern in Asche und so vage wie der Augenblick, bevor der Morgen graut. Und das Licht fällt so vollkommen und heiter auf die Dinge, vergoldet sie so prächtig mit traurig lächelnder Wirklichkeit! Das ganze Mysterium der Welt kommt herab zu mir, bis es vor meinen Augen Banalität und Straße wird. Wie sich doch Alltag und Geheimnis berühren in unserer unmittelbaren Nähe! Hier, an der lichten Oberfläche dieses vielschichtigen menschlichen Lebens, lächelt die Zeit ungewiss auf den Lippen des Mysteriums! Wie modern dies alles klingt! Und im Grunde so alt, so geheimnisvoll, mit einem so anderen Sinn behaftet als dem, der in all dem leuchtet!"
Author: Fernando Pessoa
16. "Wir alle machen unsere ersten Erfahrungen am anderen Geschlecht an unseren Eltern und Geschwistern. Die Beziehung der Eltern zueinander, die an ihnen erlebte Ehe oder sonstige Gemeinschaft, die Erfahrungen mit unseren Geschwistern formen unsere Erwartungen von Partnerschaft, Liebe und Sexualität. Hatten wir das Glück, unsere Eltern auch als Paar lieben zu können, ohne sie idealisieren zu müssen, ohne sie andererseits bedauern oder verachten, ja vielleicht hassen zu müssen; konnten wir ihre Begrenztheit, ihre Sorgen und Probleme, ihr Bemühen miterleben, aber auch ihre Freuden, ihr Zueinander-Stehen, ihr Verständnis für und ihr Vertrauen zueinander, haben wir mehr Aussichten, einen Partner zu finden, der solchen Erwartungen entspricht, und haben zugleich für unser eigenes Partner-Sein ein realisierbares Bild vorschweben."
Author: Fritz Riemann
17. "Zu viel! Zu viel! Mein ganzes Sein ist in dem einen Augenblick. Jetzt stirb. Mehr ist unmöglich."
Author: Georg Büchner
18. "Man mag noch so viel über die beliebte Dreiecksthematik des Theaters schimpfen; zwei Personen alleine auf der Bühne, was sollen sie tun, als sich totdiskutieren oder insgeheim nach dem Dritten sehnen."
Author: Günter Grass
19. "Wir reden zuviel", sagte er mit ungewohntem Ernst. "Das kluge Reden hat gar keinen Wert, gar keinen. Man kommt nur von sich selber weg. Von sich selber wegkommen ist Sünde. Man muss sich in sich selber völlig kriechen können wie eine Schildkröte."
Author: Hermann Hesse
20. "Ein Stehpult hatte ich auch hier, und in seinem dunklen Hohlraume war noch immer Zauber, Geheimnis und Schatzkammer, war noch immer Zuflucht vor der nüchternen Außenwelt in ein magisches Reich; nur waren es jetzt nicht mehr Schädel, Hasenpfote, ausgehölte Roßkastanien und Glasstücke, sondern in Heften und auf vielen losen Papieren meine Gedichte, Phantasien und Aufsätze."
Author: Hermann Hesse
21. "Viele Wege führen zum Mops, keiner an ihm vorbei!"
Author: Holly Lavender
22. "Lieber Paul, wenn ich mich heute nach meinen Wünschen frage, meinen wirklichen Wünschen, dann zögre ich mir Antwort zu geben, ja vielleicht bin ich sogar zur Einsicht gekommen, dass es uns nicht zusteht zu wünschen, dass wir nur ein gewisses Pensum an Arbeit zu erledigen haben, dass, was wir immer tun, ohne Wirkung ist, dass man dennoch zwischen acht Uhr früh und sechs Uhr abends so tun muss, als sei es wichtig, auf ein Blatt Papier einen Beistrich oder einen Doppelpunkt zu setzen. "
Author: Ingeborg Bachmann
23. "Wie es im Zeitalter der Könige naiv gewesen wäre zu glauben, dass der erstgeborene Königssohn der zum Herrschen Geeignetste wäre, so ist es in unserer zeit naiv zu glauben, dass der demokratisch gewählte Machthaber der Geeignetste sein wird. Die Nachfolgeregelung ist kein Rezept für die Bestimmung des besten Machthabers, sie ist ein Rezept für die Legitimierung dieser oder jener Person und somit für die Vermeidung von Bürgerkriegen. Die Wählerschaft - der Demos - glaubt, es sei ihre Aufgabe, den Besten auszuwählen, doch in Wahrheit ist ihre Aufgabe viel schlichter: einen Mann zu salben [...], gleichgültig welchen."
Author: J.M. Coetzee
24. "Diese Haltung zur Opferung von Menschenleben ist seltsam. Militärbefehlshaber überlegen nicht zweimal, wenn sie Soldaten in die Schlacht schicken und dabei genau wissen, dass viele von ihnen sterben werden. [...] Andererseits verbietet es der Offiziersethos, einzelne Soldaten auszuwählen und ihnen zu befehlen, ihr Leben zu opfern [...]. Und doch - und das ist noch paradoxer - werden Soldaten, die eine solche Tat aus eigener Initiative vollbringen, als Helden betrachtet."
Author: J.M. Coetzee
25. "Vielleicht ist es so, dass nur das, was nicht ausgesprochen worden ist, durchlebt werden muss."
Author: J.M. Coetzee
26. "Tinuviel, the is Nightingale in the language of old."
Author: J.R.R. Tolkien
27. "Es wäre denkbar, dass der Mensch ganz ohne Tanz auskommt.Man kennt Beispiele von jungen Leuteb, die viele, viele Monate lang keinerlei Tanzereimitgemacht haben, ohne, dass ihnen daraus greufbarer Schaden an Leib und Seele erwachsen wäre; Ist aber einmal der Anfang gemacht, hat man nur ein Mal - sei's auch nur flüchtig - die Seeligkeit beschwingter Bewegung erlebt, so muss einer schon ein recht schwerblütiger Tropfsein, wenn ihn nicht nach mehr verlangt."
Author: Jane Austen
28. "Vielleicht muss es im Leben eines Schriftstellers diesen Augenblick geben, in dem ein anderer Schriftsteller beschuldigt wird, seinen Beruf verfehlt zu haben."
Author: John Irving
29. "Vorsichtshalber haben sie das Etikett 'Kapitalismus' ersetzt durch solche, auf denen 'freie Marktwirtschaft' und 'Konsumkultur' steht, nur roch das immer noch zu sehr nach Hund-frisst-Hund, nach allzu vielen Verlierern und maßlos abrahmenden Gewinnern. Wenn man die Hunde aber isch nicht miteinander balgen lässt, dann liegen sie den ganzen Tag im Zwinger und pennen. Im Grund besteht das Problem darin, dass die Gesellschaft anständig zu sein versucht, und mit Anstand ist gegen die menschliche Natur nichts auszurichten. Nicht das Geringste. Wir sollten alle wieder Jäger und Sammler werden, dann hätten wir eine hundertprozentige Beschäftigungsquote und ein gesundes Magenknurren."
Author: John Updike
30. "Dieser junge Bursche, der sich in einem Alter nach Jerusalem begibt, in dem die meisten seiner Gefährten sich kaum erst vor das eigene Tor wagen, ist vielleicht nicht gerade ein Adler an Scharfsinn, kein Ausbund an Intelligenz, unsere Achtung verdient er aber dennoch, er trägt, wie es selbst erklärte, eine Wunde in der Seele, und da seine Natur es ihm verwehrt, darauf zu warten, dass die schlichte Gewohnheit, mit ihr zu leben, diese heilte, bis sie sich in gutgewillter Vernarbung schlösse, die im Nichtdenken besteht, begab er sich statt dessen auf die Suche nach der Welt, um, wer weiß, die Wunden vielleicht zu vervielfachen und aus ihnen allen einen einzigen und endgültigen Schmerz zu bereiten."
Author: José Saramago
31. "Es gibt eine Welt. Der Wahrscheinlichkeit nach grenzt das ans Unmögliche. Es wäre viel begreiflicher, wenn es einfach nichts gäbe. Dann könnte sich auch niemand fragen, warum es nichts gibt."
Author: Jostein Gaarder
32. "Ihre Schuhe - ihre Tanzschuhe - lagen unter dem Tisch, und ihre Haare wirkten feucht - vielleicht von Tanzen, vielleicht aber auch vom Leben."
Author: Joyce Maynard
33. "Die Gewohnheiten der Leute kennt man ja erst, wenn man die Leute kennt. Beim ersten Mal hat man noch keine Ahnung, wie es weitergeht. Man weiß nicht, ob man sich lieben, ob man sich später einmal an den ersten Tag erinnern wird. Ob man sich am Ende beschimpfen oder sogar prügeln wird. Oder ob man Freunde wird. Und die vielen anderen ODERS und WENNS. Und die VIELLEICHTS. Die VIELLEICHTS, das sind die Schlimmsten."
Author: Marie Sabine Roger
34. "Moi je vole, je plane, tandis qu'il y a pleins de gens qui sont morts de l'interieur. […] L'argent qu'ils gagnent, ils le dépensent dans une télévision neuve, alors que l'ancienne marche encore, dans une nouvelle voiture, parce que la précédente est trop vielle, ou dans des vacances pour se distraire et oublier cet affreux boulot qu'ils sont obligés de faire parce qu'ils ont besoin de cet argent…"
Author: Melvin Burgess
35. "Wer niemals ganze Nachmittage lang mit glühenden Ohren und verstrubbeltem Haar über einem Buch saß und las und las und die Welt um sich her vergaß, nicht mehr merkte, daß er hungrig wurde oder fror -Wer niemals heimlich beim Schein einer Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen hat, weil Vater oder Mutter oder sonst irgendeine besorgte Person einem das Licht ausknipste mit der gutgemeinten Begründung, man müsse jetzt schlafen, da man doch morgen so früh aus den Federn sollte -Wer niemals offen oder im geheimen bitterliche Tränen vergossen hat, weil eine wunderbare Geschichte zu Ende ging und man Abschied nehmen mußte von den Gestalten, mit denen man gemeinsam so viele Abenteuer erlebt hatte, die man liebte und bewunderte, um die man gebangt und für die man gehofft hatte, und ohne deren Gesellschaft einem das Leben leer und sinnlos schien -Wer nichts von alledem aus eigener Erfahrung kennt, nun, der wird wahrscheinlich nicht begreifen können, was Bastian jetzt tat."
Author: Michael Ende
36. "Es gibt viele Arten von Einsamkeit, aber Momo erlebte eine, die wohl nur wenige Menschen kennengelernt haben, und die wenigsten mit solcher Gewalt."
Author: Michael Ende
37. "YES. BECAUSE THAT'S HOW I ROLL. LIKE A SUAVE THING. In fact, from here on, please forward my mail to 1 Suave Hill, Suave Boulevard, Suavieland, Planet of She's-So-Smooth-I-Can't-Believe-She's-Not-Butter."
Author: Michele Jaffe
38. "Es gibt nur eine Art und Weise, eine andere Kultur zu verstehen. Sie zu leben. In sie einzuziehen, darum zu bitten, als Gast geduldet zu werden, die Sprache zu lernen. Irgendwann kommt dann vielleicht das Verständnis. Es wird dann immer wortlos sein. In dem Moment, in dem man das Fremde begreift, verliert man den Drang, es zu erklären. Ein Phänomen erklären heißt, sich davon entfernen."
Author: Peter Høeg
39. "Reiten, reiten, reiten, durch den Tag, durch die Nacht, durch den Tag.Reiten, reiten, reiten. Und der Mut ist so müde gewordenund die Sehnsucht so groß. Es gibt keine Berge mehr,kaum einen Baum. Nichts wagt aufzustehen.Fremde Hütten hocken durstig an versumpften Brunnen.Nirgends ein Turm. Und immer das gleiche Bild. Man hat zwei Augen zuviel. Nur in der Nachtmanchmal glaubt man den Weg zu kennen.Vielleicht kehren wir nächtens immer wiederdas Stück zurück, das wir in der fremden Sonne mühsam gewonnen haben? Es kann sein. Die Sonne ist schwer, wie bei uns tief im Sommer. Aber wir haben im Sommer Abschied genommen. Die Kleider der Frauen leuchteten lang aus dem Grün. Und nun reiten wir lang. Es muß also Herbst sein.Wenigstens dort, wo traurige Frauen von uns wissen."
Author: Rainer Maria Rilke
40. "Aber nun, da so vieles anders wird, ist es nicht an uns, uns zu verändern? Könnten wir nicht versuchen, uns ein wenig zu entwickeln, und unseren Anteil Arbeit in der Liebe langsam auf uns nehmen nach und nach? Man hat uns alle ihre Mühsal erspart, und so ist sie uns unter die Zerstreuungen geglitten, wie in eines Kindes Spiellade manchmal ein Stück echter Spitze fällt und freut und nicht mehr freut und endlich daliegt unter Zerbrochenem und Auseinandergenommenem, schlechter als alles. Wir sind verdorben vom leichten Genuß wie alle Dilettanten und stehen im Geruch der Meisterschaft. Wie aber, wenn wir unsere Erfolge verachteten, wie, wenn wir ganz von vorne begännen die Arbeit der Liebe zu lernen, die immer für uns getan worden ist? Wie, wenn wir hingingen und Anfänger würden, nun, da sich vieles verändert."
Author: Rainer Maria Rilke
41. "Seele im RaumHier bin ich, hier bin ich, Entrungene,taumelnd.Wag ichs denn? Werf ich mich?Fähige waren schon vieldort, wo ich drängte. Nun woauch noch die Mindesten restlos Macht vollziehn,schweigend vor Meisterschaft —:Wag ichs denn ? Werf ich mich?Zwar ich ertrug, vom befangenen Körper aus,Nächte; ja, ich befreundeteihn, den irdenen, mit der Unendlichkeit;schluchzendüberfloß, das ich hob,sein schmuckloses Herz.Aber nun, wem zeig ichs,daß ich die Seele bin? Wenwunderts?Plötzlich soll ich die Ewige sein,nicht mehr am Gegensatz haftend, nicht mehrTrösterin; fühlend mit nichts alsHimmeln.Kaum noch geheim;denn unter den offenenallen Geheimnissen eines,ein ängstliches.O wie durchgehn sich die großen Umarmungen. Welchewird mich umfangen, welche mich weitergeben, mich, linkischUmarmende?Oder vergaß ich und kanns?Vergaß den erschöpflichen Aufruhrjener Schwerliebenden? Staun',stürze aufwärts und kanns?"
Author: Rainer Maria Rilke
42. "Vielleicht, daß ich durch schwere Berge gehein harten Adern, wie ein Erz allein;und bin so tief, daß ich kein Ende seheund keine Ferne: alles wurde Näheund alle Nähe wurde Stein.Ich bin ja kein Wissender im Wehe,—so macht mich dieses große Dunkel klein;bist Du es aber: mach dich schwer, brich ein:daß deine ganze Hand an mir gescheheund ich an dir mit meinem ganzen Schrein.It's possible I'm moving through the hard veinsof heavy mountains, like the ore does, alone;I'm already so deep inside, I see no end in sight,and no distance: everything is getting nearand everything getting near is turning to stone.I still can't see very far yet into suffering,—so this vast darkness makes me small;are you the one: make yourself powerful, break in:so that your whole being may happen to me,and to you may happen, my whole cry."
Author: Rainer Maria Rilke
43. "Vergiss nie", hatte sie immer wieder und allzu oft betont, "dass nur einhundertachtunddreißig Personen sterben müssen, damit dein Vater König wird! Und das bedeutet, dass du eines Tages vielleicht eine Königin bist!"
Author: Terry Pratchett
44. "Damals war der Ruf des Detektivs William A. Pinkerton und seines Auskunftsbüros sehr bedeutend. Der Mann war durch eine Reihe von Wechselfällen aus Armut zu hohem Ansehen in seinem sonderbaren und für manche Leute widerwärtigen Beruf emporgestiegen, aber für alle, die solche an sich unglücklichen Dienste benötigen, war seine wohlbekannte und patriotische Rolle im Bürgerkrieg und um Abraham Lincolns Person eine Empfehlung. Er oder vielmehr seine Organisation hatte diesen während der ganzen Dauer seiner stürmischen Amtszeit im Regierungspalast geschützt. Seine Firma hatte Niederlassungen in Philadelphia, Washington und New York, um nur die bedeutendsten Orte zu nennen."
Author: Theodore Dreiser
45. "Soll man die Segel streichen und dem Erlebnis ausweichen, sobald es nicht vollkommen danach angetan ist, Heiterkeit und Vertrauen zu erzeugen? Soll man 'abreisen', wenn das Leben sich ein bisschen unheimlich, nicht ganz geheuer oder etwas peinlich und kränkend anlässt? Nein doch, man soll bleiben, soll sich das ansehen und sich dem aussetzen, gerade dabei gibt es vielleicht etwas zu lernen."
Author: Thomas Mann
46. "Een man viel,sleepte heesters, spreeuwen, schoonheid met zich mee.‘Doe dat nog eens,' zei een vrouw,en hij viel opnieuw,sleepte triestheid en muziek en liefdemet zich mee,en kasten vol kinderen.‘En nog eens,' zei zij,en hij viel met een schreeuw,sleepte de zon met zich mee.‘En nog eens,' zei zij,en het werd koud om hem heen -hij viel in duizend stukken.‘En nog één keer,' zei die vrouw,en hij viel opnieuw."
Author: Toon Tellegen
47. "Lest soviel ihr könnt! Lest Straßenschilder und Speisekarten, lest die Anschläge im Bürgermeisteramt, lest von mir aus Schundliteratur - aber lest! Lest! Sonst seid ihr verloren!"
Author: Walter Moers
48. "Gelehrte dirigieren ist nicht viel besser als eine Komödiantengruppe unter sich zu haben."
Author: Wilhelm Von Humboldt
49. "Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich am liebsten bei einem Flugzeugabsturz sterben. Aber auf gar keinen Fall im Bett. Vielleicht mit Ines, oder mit Frau Sprengel, auf dem Linienflug nach Südamerika. Das rechte Triebwerk ist mit einem kaum hörbaren Knall explodiert und zieht eine endlose Feuerschleppe hinter sich her, als wir gerade über dem offenen Meer sind. Die Passagiere kreischen, einige ganz Doofe betteln die Stewardess um Fallschirme an. Ich lege meine Lektüre aus der Hand, beuge mich zu Ines, und sage, ich hatte noch gar nicht zu Ende gelesen. Und Ines sagt, gut, dass wir nicht das teure Hotel gebucht haben. Und wir schauen uns an und wissen, dass wir uns verstanden haben in diesem Leben. Durch das kleine runde Fenster rast die Wasseroberfläche auf uns zu, die bei dieser Geschwindigkeit härter ist als Beton, und ich halte Ines fest und flüstere ihr etwas in Ohr, solange ich noch flüstern kann und solange sie noch ein Ohr hat."
Author: Wolfgang Herrndorf
50. "Ich hatte nicht viel Ahnung von [der christlichen] Religion. Es gab kaum Götter, und sie galt als gewalttätig. Allerdings hatte sie gute Schulen."
Author: Yann Martel

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Are you as much of a criminal if you don't act when there's a crime taking place in front of you as you are one of the participants? That was something that I was thinking about a lot because there are many moments in 'Less Than Zero' where horrific things happen and Clay could do something about them, but his passivity stops him."
Author: Bret Easton Ellis

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